Samstag, 26. November 2011

Blogg dein Buch: Die Schwestern von Sunneck





Seit kurzer Zeit darf auch ich Mitglied bei "Blogg dein Buch" sein. Dort kann man sich in regelmässigen Abständen ein Buch aussuchen und bekommt dieses dann nach Hause geschickt. Dann liest man es und schreibt darüber eine Rezension. Na das sollte für mich Leserate kein Problem sein. Da ich seit einiger Zeit eine Schwäche für Historische Romane habe, entschied ich mich für "Die Schwestern von Sunneck" von Martina Frey vom Dryas Verlag.



Kurzbeschreibung: 

Wiesbaden / Mainz 1242
Die Schwestern Jonata und Roberta leben auf Burg Sunneck, einem kleinen Anwesen in der Nähe von Wiesbaden. Ihr Vater hält sich aus allen Streitigkeiten und politischen Machenschaften zwischen Anhängern des Kaisers und des Papstes heraus. So wird die kleine Burg im Rambachtal von der großen Politik übersehen und ihre Bewohner führen ein friedliches Leben – bis ein Heer marodierender Ritter die Burg überfällt.
Der Burgherr wird getötet, die Frauen gefangen genommen. Ihre einzige Hoffnung ist Lorentz, Herold des Mainzer Erzbischofs und Jonatas Verlobter. Mit ihm werden die Schwestern in einen Strudel aus politischen Intrigen gezogen und müssen kämpfen – um ihr Leben, ihre Freiheit und die Liebe.

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Meine Rezension: 

Am Anfang hatte ich arge Schwierigkeiten mich in diesem Buch zurechtzufinden. Da ich vorher innerhalb kürzester Zeit alle 4 Bände der Hebammen Saga von Sabine Ebert durchgelesen hatte, habe ich mich wohl zu sehr an diesen Schreibstil und ihre Liebe zum Ausschmücken von Personen oder Umgebungen gewöhnt.
Dieses fehlte mir alles am Anfang. Ich quälte mich durch die ersten Seiten und fand die Geschichte nun überhaupt nicht spannend. Mir fehlte es an ausreichend Ausschmückung des Alltages auf der Burg, wie die einzelnen Leute angezogen waren, was sie genau machten. Oft hatte ich das Gefühl das historische Daten einfach schnell eingefügt wurden. Da wurde dann schnell ein Satz erzählt als dies und jenes passierte und fertig war man. Dort fehlte es mir auch an Hintergrundinformationen. Warum ist dieses und jenes passiert? Wer war dabei, wie wirkte es sich auf diese und jene aus. Auch fand ich die gesprochenen Sätze nicht unbedingt "Mittelalter" verdächtigt. Gab es damals schon das wort "Schlampe" ? Oder wurde zu der Zeit das Bett schon Bett und nicht mehr Bettstatt genannt? Fragen über Fragen. Relativ noch am Anfang des Buches gab es etliche Seiten die größtenteils die Geanken der Jonata von Sunneck wiedergeben. Dies fand ich ziemlich langweilig zu lesen. Irgendwann fing ich an ein paar Seiten zu überspringen und begann wieder zu lesen bei etwas interessanteren.

Dann jedoch in der Mitte des Buches fing es langsam an spannend zu werden. Es gab dramatische Wendungen und Ereignisse die man so nicht erwartet hatte. Nun war es um mich geschehen und ich las in jeder freien Minute und wollte nun unbedingt lesen wie es mit Jonata und ihrem Verlobten Lorentz weitergeht. Würde Ulrich, der die Burg ihres Vater erobert hatte und sie gefangen hielt, sie gegen ihren Willen heiraten? Würde Jonata einwilligen um ihre Schwester in Sicherheit zu wiegen? Wie reagiert Lorentz wenn er erfährt das Jonata Ulrich heiraten soll?

Ab dort baut sich der Spannungsbogen schnell auf und die Ereignisse überschlagen sich. Es geht Schlag auf Schlag und man kaum sagen was wohl als nächstes passieren wird.

Alles in allem ein gelungenes Buch wenn man über den Anfang hinwegschaut der sich zieht wie Gummi. Aber für ein Erstlingswerk finde ich es gut gelungen und ich gebe ein "Lesenswert" oder auch 3 Sterne.



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